| Einkaufen in Neuseeland |
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Wer bereits einmal beim Aldi eingekauft hat, kann ein Lied davon singen, wie schwer es ist, die eingekauften Sachen schneller vom Band in den Wagen zu setzen wie die Kassiererin die Waren scannt. Dann gleich noch bezahlen und aufpassen, dass zwischen dem Einraeumen der Waren und gleichzeitigem Suchen nach den passenden Scheinen im Geldbeutel, den ungeduldigen Blicken der Kassiererin und der naechsten wartenden Kunden vor lauter Hektik keine Ware zu Bruch geht oder zerquetscht wird und nicht die Muenzen aus dem Muenzfach auf den Boden fliegen. Wer dann noch so mutig ist, das Wechselgeld vor der Kasse einzusortieren, wird mit Blicken regelrecht hingerichtet. Dagegen ist es eine reine Wohltat, in Neuseeland einzukaufen...
Nicht nur, dass alle Supermaerkte an 7 Tagen in der Woche aufhaben, sondern dass man hier auch in aller Ruhe einkaufen und bezahlen kann. Wo im Aldi 3 Kassen anscheinen voellig ausreichen, befinden sich bei einer vergleichbaren Supermarktgroesse 10 - 15 Kassen. Hier wird nicht mit einer einfachen Armbewegung die Ware vom Band in den Einkaufswagen zurueckbefoerdert, sondern der/die Kassierer/in scannen jeden einzelnen Artikel und legen diesen dann sorgfaeltig in den Einkaufswagen zurueck. Dabei kommen die schweren Sachen unten in den Wagen und die leichten obendrauf - so wie sich das gehoert. Joghurt wird oben in den Wagen eingehaengt, damit auch wirklich nichts passieren kann. Erst wenn man bezahlt, das Wechselgeld verstaut und sich von der Kasse entfert hat, ist der naechste Kunde dran. Dazu kein unfreundliches Gesicht und alle warten geduldig - eine Wohltat. Fast alles, was es in Deutschland zu kaufen gibt, kann man auch in Neuseeland, abgesehen von Knoedeln, Sauerkraut und einigen Wurstsorten, kaufen. Es gibt hier jedoch eine viel reichhaltigere Auswahl an guenstigen asiatischen Lebensmitteln. Was uns sonst noch beim Einkaufen aufgefallen ist:
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